Podcast #82: Thomas Wuttke im Gespräch mit Henning Zeumer über das Scheitern von Projekten. Warum scheitern Projekte und wenn – woran? Gibt es typische Ursachen oder Gründe für Schieflagen? Es erstaunt nicht – die Antwort ist „Ja“

Auf der Suche nach dem Grund fürs Scheitern

  • Chef zum Mitarbeiter: „Du machst immer wieder den gleichen Fehler“
  • Antwort: „Gelernt ist halt gelernt…“

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum Projekte scheitern. Oft werden technologische Risiken oder andere externe Unwägbarkeiten angeführt. Natürlich gibt es nicht den einen Grund und natürlich ist eine ganze Bandbreite von Ursachen Schuld an Schieflagen. Aber es gibt auch so eine Art Pareto-Prinzip. Heißt auf gut deutsch: Eine relative kleine Anzahl von Gründen steht für eine mengenmäßig relativ große Anzahl von Auswirkungen,also Vorkommnissen.

Der Projektsanierer

Im Interview erzählt uns Henning Zeumer etwas über diese (kleine) Anzahl von Gründen. Er ist ein „alter Hase“ im Projektgeschäft, seit vielen Jahren auf dem Gebiet der „Troubled Projects“ tätig und sagt im Interview, dass er keinerlei Zukunftsängste zu haben braucht, wenn sich die Einstellung des Managements nicht grundlegend ändert.

Aber hier die Gründe:

  • Projekte, die nicht richtig ausgestattet aber trotzdem auf die Reise geschickt werden.
  • Projekte, die vorsätzlich überoptimistisch eingeschätzt werden, um politisch grünes Licht zu erhalten.
  • Projekte, die von Nicht-Fachleuten geleitet werden, egal ob mit oder ohne Zertifikat.
  • Projekte, die nicht Scheitern dürfen und daher lieber weiter munter die Millionen verbrennen.

 

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(MPOD082) Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2020, (c) Copyright by Gita GmbH Herrsching.