Mehr Geld verdienen? Karrierechancen verbessern? Kompetenz beweisen? Es gibt viele Gründe, PMP zu werden und zu bleiben, schließlich ist der Project Management Professional (PMP ®) des Project Management Institute (PMI ®) ist die weltweit am weitesten verbreitete Zertifizierung.

Dieser kleine Ratgeber hilft Ihnen bei allen Themen rund um die PMP-Zertifizierung: von der Entscheidung, ob sie sich für Sie lohnt über die Prüfung – und allen damit verbundenen Fragen – bis zur Aufrechterhaltung Ihres Zertifikats.

Die Inhalte im Detail

PMP werden oder nicht PMP werden?

Sie wollen also Ihre Projektmanagementkompetenz durch ein Zertifikat dokumentieren. Die erste Frage, die sich beantworten müssen ist natürlich: Welche Zertifizierung im Projektmanagement ist die beste und welche Voraussetzungen muss ich jeweils mitbringen?

Wenn eine Zertifizierung nach PMI® dann für sie von Interesse ist, möchten Sie vielleicht mehr über das Project Management Institute erfahren? Oder vielleicht auch, welches der PMI-Zertifikate das richtige für Sie ist? Im letztgenannten Artikel erfahren Sie auch die Voraussetzungen für die Zertifizierung – einschließlich der PMP-Zertifizierung.

Haben Sie sich dann für die PMP-Zertifizierung entschieden, geht es weiter mit der

PMP-Prüfung: Anmeldung, Vorbereitung und die Prüfung selbst

Prüfung auf Deutsch oder Englisch?

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Sie können die PMP-Prüfung auch in Deutsch ablegen

PMI ist eine amerikanische Organisation – die Prüfung ist daher eigentlich auf Englisch abzulegen. Eigentlich. Denn es gibt sogenannte „Übersetzungshilfen“, d.h. der komplette Text (Fragen und Antworten) werden zusätzlich in einer anderen Sprache mitgeliefert. Man kann – während des Bezahlprozesses bei PMI und nur dann – Übersetzungshilfen aus 12 verschiedenen Sprachen wählen.

Aber Achtung: Es gilt im Zweifelsfall (bei missverständlichen Ausdrucksweisen, sinnverändernden Übersetzungen) immer das englische Original.

Wenn Sie mehr zum Thema wissen wollen, haben wir einen kompletten Artikel für Sie: „Die PMP-Prüfung in Deutsch ablegen“.

Anmeldung zur Prüfung

Beim PMP-Examen nach PMI handelt es sich um einen computergestützten Multiple-Choice-Test mit 200 Fragen aus allen Wissensgebieten des PMBOK Guides. Die Bearbeitungszeit beträgt 4 Stunden. Geprüft wird in einem Prometric-Testzentrum Ihrer Wahl. Sie selbst legen den Termin dazu nach Zahlungsbestätigung durch PMI fest.

Am besten melden Sie sich online an, auch wenn es theoretisch auch auf dem Papier möglich ist. Es geht nicht nur schneller, Sie vermeiden auch Probleme, die durch (Un)Leserlichkeit auftauchen können. Den kompletten Anmeldeprozess beschreiben wir an anderer Stelle.

Idealerweise haben Sie sich zum Anmeldezeitpunkt schon komplett vorbereitet oder können einschätzen, wann Sie mit dem Lernen fertig sein werden. In unseren Kursen empfehlen wir immer, spätesten sechs Wochen nach Kursende in die Prüfung zu gehen, damit sich das Gelernte nicht verflüchtigt.

Vorbereitung und Ablauf der Prüfung

Wie bereiten Sie sich aber auf die Prüfung vor? Zum einen ist es hilfreich zu wissen, welche Typen von Prüfungsfragen typischerweise vorkommen. Und zum anderen ist auch wichtig, sich Gedanken über Ihre Strategie und Vorgehensweise während der Prüfung zu machen. Last but not least kann es auch nützlich sein, etwas über den Ablauf der PMP-Prüfung an sich zu wissen.

Prüfungsänderungen ab März 2018

Wir haben einen ganzen Artikel zu den Änderungen in der PMP-Prüfung. Schnell zusammengefasst, können wir vielleicht folgendes sagen:

  1. Das Rad wurde nicht neu erfunden. Was vor der Änderung gültig war, ist auch nach der Änderung nicht falsch. Es heißt jetzt vielleicht aber anders.
  2. Es gibt eine Reihe von eher formalen Änderungen. Zwei Wissensgebiete und einige Prozesse wurden umbenannt, außerdem wurden Prozesse gestrichen, verschoben oder neu hinzugenommen, ohne dass sich inhaltlich wirklich was geändert hat. Ebenso wurden die Prozessbeschreibungen überarbeitet.
  3. Agil & unternemerisch wird betont. Zwei Themen tauchen immer wieder auf: Projektmanager sollen jetzt auch deutlich erweiterte unternehmerische Kompetenzen mitbringen. Und durch den ganzen PMBOK Guide hindurch wird immer wieder auf agile Themen verwiesen.

PMP-Prüfungsprobleme: Audit oder durchgefallen durch die Prüfung?

Au – im Audit gelandet

Etwa jede zehnte Prüfungsanmeldung wird auditiert. Das bedeutet, Sie müssen Ihre in der „Application“ gemachten Angaben mit Nachweisen belegen. Dafür haben Sie 90 Tage Zeit. Falls Sie ins Audit gekommen sind oder von Anfang auf der sicheren Seite sein wollen, erfahren Sie hier, wie Sie sich am besten auf das Audit vorbereiten.

PMP-Prüfung Für das Audit ist es wichtig, dass Sie angeben können, in verantwortlicher Position an Projekten beteiligt gewesen zu sein

Es muss erkennbar sein, dass Sie in verantwortlicher Position am Projekt beteiligt waren.

Wichtig ist vor allem, dass Sie unbedingt nur richtige und vor allem nachweisbare Angaben machen. Es muss klar ersichtlich sein, dass Sie in verantwortlicher Position am Projekt beteiligt waren. Fallen Sie durch das Audit, können Sie  „nachbessern“ und Ihre „Application“ erneut einreichen. Das kostet Sie noch einmal $100 extra und Sie werden in jedem Falle wieder auditiert, um die erste und zweite Bewerbung zu vergleichen. Wenn Sie durchs Audit gefallen sind, dann haben wir einen Artikel mit Tipps für Sie.

Durch die PMP-Prüfung gefallen

Es ist blöd, aber es kann passieren, dass Sie durch die Prüfung fallen. In dem Fall gilt: Ohren steif halten und neu probieren. Auch zum Durchfallen bzw. Wiederholen der PMP-Prüfung haben wir ein Information und Tipps. Die beiden wichtigsten sind aus dem Artikel schon mal vorab:

Zuallererst: Durchschnaufen. Am besten machen Sie ein Wochenende oder eine Woche Pause und lassen den PMP für eine Weilte PMP sein.

Und dann melden Sie sich so schnell es geht wieder an, damit sich das bisher Gelernte nicht wieder verflüchtigt.

PMP bleiben: PDUs & Talent Triangle

Wenn Sie dann die Prüfung geschafft haben, dann dürfen Sie sich ganz offiziell PMP nennen.

Allerdings können Sie sich nicht allzu lange faul auf die zertifizierte Haut legen. Um sicherzustellen, dass Ihr Projektmanagementwissen stets up-to-date ist, müssen Sie alle drei Jahre 60 so genannte PDUs (Professional Development Units) bei PMI nachweisen.

Wir haben in Sachen PDU auch einen sehr ausführlichen und ebenfalls ständig aktuellen Beitrag in unserem Magazin: „Wie geht das eigentlich mit dem PDU-Sammeln?“ . Außerdem gibt es für alle Jäger nach den PDUs einen kostenlosen Service. Alle Details finden Sie hier: PDU-Seite von Wuttke & Team.

Examens-Useletter: Kostenlos auf dem Laufenden bleiben

Wir versenden (un)regelmäßig einen Useletter mit Tipps, Neuigkeiten und Erfahrungsberichten rund um die PMP-Zertifzierung. Wenn Sie Interesse haben, tragen Sie sich doch einfach in das Formular unten ein.

Unsere Garantie: Ihre Daten sind bei uns sicher und wir geben Sie nie an andere weiter.

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Weitere Links

Die Vorbereitung auf Ihr PMP-Examen: PMP-Vorbereitung myWay als reiner Online-Kurs, Blended Learning mit Präsenzanteilen und als persönliches Coaching.

Zur Homepage von PMI®

Das Buch zum Artikel: „Das PMP®-Examen“ von Thomas Wuttke/Peggy Gartner

Tutorial: Das müssen Sie bei der Anmeldung zur PMP-Zertifizierung beachten